Urlaub im Harz

Sonne, Sonnenbrand, Regen, auch ein wenig Schnee sowie ein paar Blessuren sind nur einige Dinge des kleinen Urlaubs im schönen Harz. Doch alles der Reihe nach. Einfach schon mal vorweg genommen, es ist ein sehr schöner, teils manchmal anstrengender aber auch erholsamer Urlaub gewesen. Es ist nun schon einige Zeit her wo ich das letzte mal im Harz gewesen bin, also war ich auch entsprechend gespannt.Die Unterkunft wurde, schon vor einiger Zeit, im Luftkurort St. Andreasberg gebucht. Mit seinen 600 bis 900 Höhenmetern ist Sankt Andreasberg die höchstgelegene Bergstadt im Harz. Insgesamt 200 Km Wanderwege laden zum verweilen in der Natur ein. Spazieren an den bunt blühenden Bergwiesen, ein Blick vom sonnenbeschienenen Hochplateau auf das romantisch verwinkelte Stadtzentrum, einmal die steilste Strasse im Harz hoch und runter fahren oder durch unendlichen Wälder Wandern. Hier gibt es so viel Möglichkeiten (auch Wintersport).

img_3683Am Anreisetag wurde natürlich gleich die Unterkunft unter die Lupe genommen wo keine Mängel festzustellen waren,  der Ort besichtigt und ein ausgiebiger Spaziergang im und um den Ort unternommen.
Der erste Tag führte dann gleich ganz hoch auf den Brocken. Mit dem Auto ein Stück gefahren und dann zu Fuss 7,6 Km hoch auf den höchsten Berg im Harz. Bis die 1142 Meter des Brocken erklommen wurden mussten die Beine erst einmal Leistung zeigen. Doch dank guter Verpflegung und ausreichender Fitness wurde dies gut gemeistert. Das Wetter ist richtig schön gewesen. Die Sonne lachte uns richtig an, aber oben auf dem Berg waren es trotzdem nur 7,2 Grad. Durch die Anstrengung merkte man diese Kälte erst überhaupt nicht. Gut gestärkt ging es dann nach Besichtigung des Museums (alte DDR Spionage Hardware) wieder nach unten. Hier merkte man dann doch das es keine 20 Grad sind. Zum Tagesabschluss wurde dann noch der Oderteich im etwas flacheren Land umrundet. Durch die kühlen Temperaturen hat man gar nicht gemerkt das sich ein Sonnenbrand im Gesicht breit gemacht hatte.

img_3409-3412Am darauf folgenden Tag war eine Wanderung vom Örtchen Drei Annen Hohne bis nach Wernigerode (ca. 15 Km) geplant. Los ging es bis zu den Hohenstein Klippen, wo ich natürlich klettern musste. Mit der Kamera fleißig schöne Fotos machend, erfasste mich ein Windböe und ich rutschte etwas weg und verlor das Gleichtgewicht. Reflexartig griff ich fest meine Kamera mit der Hand und rutschte die Klippen hinab. Da ich meine Kamera fest gehalten hab konnte ich micht nicht abstützen und fiel auf mein Handgelenk. Die Steine sind sehr rau gewesen. So musste ich dann feststellen das es einige Blessuren am Handgelenk gab. Kurz angeschaut und Ärmel nach oben gezogen (damit sie nicht mit Blut beschmiert werden) ging es weiter über den Ottofelsen durch den wunderschönen Wald bis hin zur Steinernen Renne.

img_3560Die Steinerne Renne ist ein Naturdenkmal, wo das Wasser, vom Oberlauf der Holtemme hinunter ins Tal, mit unzähligen kleinen Wasserfällen, über zahlreiche Gesteinsbrocken fließt. Nach einer längeren Rast ging es dann weiter Richtung Wernigerode. Weil es doch schon später gewesen ist als geplant, musste in Hasserode abgebrochen werden, denn die letzte Fahrt der Harzer Schmalspurbahn war bereits im Anmarsch. Mit der Dampflock ging es dann zurück ins kleine Örtchen Drei Annen Hohne und anschließend mit dem Auto zurück zur Unterkunft. Der nächste Tag führte in die Städte Quedlinburg und Wernigerode. Beides schöne Städchen mit Fachwerkhäusern, wobei mir persönlich Quedlinburg deutlich besser gefiel. Schön anzusehen sind die vielen Cafes und Restaurants. Im Cafe Vincent die Käsekuchenbäckerei wurde dann ein leckeres Stückchen Käsekuchen gegessen und nen Pott Kaffee getrunken. Hier soll Gerüchten zufolge das Original in Sachen Käsekuchen stammen. Von da aus ging es dann nach Wernigerode. Als erstes wurde das Schloss besichtigt, bevor es dann noch gemütlich schlendernd durch die Stadt ging.
Am letzten Tag noch einen kleinen Abstecher in das Okertal. Hier ging es noch einmal steil den Berg hinauf, was ja bekanntlich gut für die Kondition ist. Gemütlich die Natur genießend klang der Kurz Urlaub dann aus. Auf dem Rückweg nach Hause noch ein kurzer Stop im bekannten urig, alt, gemütlich eingerichteten Cafe Sti(e)lbruch in Clausthal-Zellerfeld. Noch einmal leckeren Kuchen gegessen und Kaffee getrunken.
Ein schöner Urlaub.

  1. Nina Tulpe

    Ich bin völlig begeistert vom Hotel Schau ins Land. Die Aussicht aus dem Hotel ist ein Traum,außerdem bietet das Hotel tolle Freizeitangebote. Eine sehr schöne Einrichtung und super netten Service. Für die Familie aber auch für einen Urlaub zu Zweit bietet sich das Hotel Schau ins Land super an. (Hotel-Schauinsland-Braunlage)

  2. Illekind

    Hallo Silent, deine Bilder vom Harz gefallen mir sehr gut, ich wohne da und kenne zufällig die Ecken die du fotografiert hast.

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